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„Wo kämen wir denn da hin?“ – Von selbstbestimmtem Arbeiten

„Wo kämen wir denn da hin, wenn jeder selbstbestimmt arbeiten wollte?

Diese, sicherlich rhetorische Frage Menschen mit Behinderung zu stellen, die seit Jahren selbstbestimmt leben, ein eigenes Team von persönlichen Assistenten (mit allen Rechten und Pflichten) führen und sich, nicht zuletzt aufgrund eigenem Interesse, für möglichst selbstbestimmte Lebensführungen unserer Peers einsetzen, ist m. E. gewagt.

Aber das soll nicht Thema dieses Beitrags sein.

Heute möchte ich von meiner Suche nach selbstbestimmtem Arbeiten berichten.

Den Wunsch hatte ich ja bereits

ausgeführt.

„Jobs Homeoffice“ wurde bei mir in den letzten Wochen sicher am Häufigsten gegoogelt.

Von Stellenangeboten für

– Informatiker (bin ich nicht),

  • über Telefonisten (bin und will ich auch nicht)
  • App-Tester (leider nicht in allen Fällen Seriös und noch nicht das Richtige)
  • bis hin zu Online-Nachhilfeinstituten (Klingt super, könnte aber aufgrund meiner Blindheit etwas schwierig werden von wegen eingescannte Arbeitsblätter, Hefteinträge etc.) ^

entdeckte ich irgendwann die Lösung.

Ein ethisches und nachhaltiges Unternehmen, selbstbestimmt Arbeiten, wann, wo und mit wem man möchte, freie Zeiteinteilung, ich = mein eigener Chef, Aufbau eines Kundenstamms und eines Teams, hochwertigste 100 % frische Kosmetik…. Das klang, ehrlich gesagt, nach genau dem, was ich gesucht hatte.

Die Pessimisten unter euch dürfen jetzt gerne sagen, dass es zu schön um wahr zu sein klingt. Das ist kein Problem, denn das dachte ich zunächst auch. 😉 Daher habe ich mir viel Zeit genommen, mich mit dem Unternehmen und den Produkten auseinanderzusetzen.

Es geht hier um ethisches Network Marketing, also die 

Empfehlung von Produkten von Mensch zu Mensch. Kein Aufschwatzen, keine Leute auf der Straße anquatschen, keine nicht vorhandene Garage voller Produkte. Sondern ehrliche, authentische und begeisterte Empfehlung.

Und zwar mit der wunderbaren Firma

Ringana aus Österreich.

Sie bietet qualitativ hochwertigste Pflegeprodukte und Suplements (Nahrungsergänzungsmittel) an.

Die

Philosophie

kann ich absolut bestätigen und befinde sie für sehr gut.

Die

Kompetenzen

sprechen ebenfalls für sich und nehmen die Zweifel bzgl. Seriosität.

Wer Interesse hat, möge bitte den Links folgen. Es ist alles perfekt erklärt und aufbereitet. So sehe ich mich nicht in der Pflicht, das nochmals zusammenzufassen. 🙂

Von meinen bisher getesteten Produkten bin ich mehr als begeistert und empfehle diese sehr gerne weiter.

Bei interesse schau gerne in meinem

Onlineshop

vorbei. Bei Fragen stehe ich gerne zur Verfügung.

„Empfehlen“ ist ein Stichwort, dass ich unbedingt noch ausführen möchte.

Der eine oder Andere wird nun vielleicht denken, dass ich diese Produkte nur „anpreise“, um Geld zu verdienen.

Dem ist nicht so. Ich möchte klar betonen, dass ich immer gerne Dinge empfehle, die mir gefallen. Das machen wir nämlich alle. Restaurants, Rezepte, Kosmetik, Hotels…

Wer mich kennt weiß, dass ich ehrlich und kritisch bin. Ich habe all das auch schon sehr guten / besten Freundinnen empfohlen und ihnen empfehle ich sicher keinen Schmarrn. 😀

Dass ich Geld damit verdiene, weil ich jemandem etwas empfohlen habe, von dem ich absolut überzeugt bin, ist nun mal so. So funktioniert dieser Job.

In unsere Beratungsstelle sind oft auch Menschen gekommen, denen wir empfohlen wurden bzw. die mich oder jemanden aus dem Team in einem anderen Kontext kennenlernten und denen empfohlen wurde, sich beraten zu lassen. Dadurch haben wir, strenggenommen, auch einen Teil unseres Geldes verdient.

Denn ohne Kunden keine Rechtfertigung der Relevanz meiner Tätigkeit und dadurch letztlich keine Gelder zur Förderung der Beratungsstelle. Also auch kein Gehalt. So einfach ist das.

Ich sehe mich als Chancengeberin, nicht als Bittstellerin.

Ich gebe die Chance, die tollen Produkte kennenzulernen und somit nachhaltiger zu leben.

Und ich gebe Menschen die Chance, ebenfalls selbstbestimmt zu arbeiten.

Neben wunderbaren Produkten dürfte ich auch absolut wunderbare und offene Menschen kennenlernen. Denn Coaching (auch zur persönlichen Weiterentwicklung) und Vernetzung sind selbstverständlich. Ich lerne alles, was ich nur lernen kann, reflektiere mich, das Gelernte und mein Handeln täglich, gehe in intensiven persönlichen Austausch mit Anderen und freue mich auf meine kommende berufliche Zukunft!

Aber nun wieder zurück zur Ausgangsfrage:

„wo kämen wir denn da hin, wenn jeder selbstbestimmt arbeiten wollte?“

Dann kämen einige vielleicht zu Ringana. Einige vielleicht zu anderen Firmen, die Produkte mittels Network Marketing verkaufen.

Größer gedacht, würde dieser Wunsch Aller die Arbeitswelt ziemlich auf den Kopf stellen. Berufe müssten neu konzipiert und Führungsstile überdacht werden.

Letztlich wären aber all Diejenigen, die selbstbestimmt Arbeiten, weil sie es wirklich wollen, sicher zufriedener und glücklicher als zuvor.

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Selbstbestimmt Arbeiten oder vom Wunschkonzert des Lebens

Aus gegebenem Anlass habe ich mich in letzter Zeit intensiv mit meinen beruflichen Möglichkeiten und meinem Konzept von Arbeit befasst.

Der gegebene Anlass ist die Corona-Pandemie in Verbindung mit meinem momentanen Arbeitgeber, bei dem ich angestellt bin.

Kurz gesagt sind die Kernelemente wie Wertschätzung und Verständnis hier nicht in der Form vorhanden, wie ich sie mir wünschen würde. Von der Qualität und sogar Quantität der Kommunikation ganz zu schweigen.

„Das Leben ist ja auch kein Wunschkonzert.“ Doch, ich finde schon.

Zumindest sollte es eines sein oder als dieses betrachtet werden.  Wünsche und Träume sollte jeder von uns in hohem Maße haben, oder etwa nicht?

Und wenn Du dich damit so gar nicht anfreunden kannst: Das Leben ist jetzt, in diesem Moment, in dem Du diesen Beitrag liest ein Wunschkonzert.

Unzufriedenheit ist eine gute Basis für die Entwicklung von Wünschen und Träumen. Wenn man weiß, was man auf keinen Fall möchte, ist es sehr einfach, dies ins Gegenteil umzukehren. So formuliert man in der Sozialen Arbeit sogar des Öfteren Ziele. 😉

Und ich bin mir sicher, dass vielleicht nicht alle, aber einige Wünsche erfüllt werden können.

Ganz ehrlich, sind Wertschätzung, Empathie, Verständnis und Kommunikation auf Augenhöhe übertrieben hohe Erwartungen?

Der finanzielle Aspekt sollte natürlich nicht zu kurz kommen, klar. 😀

Meine Vision ist es, meine eigene Chefin zu sein und selbstbestimmt zu arbeiten. selbstbestimmt, nicht selbst und ständig.

Denn ich selbst werde für mich immer genug Verständnis und Empathie übrig haben. Zumindest bin ich auf einem sehr guten Weg zu lernen,, mich selbst wertzuschätzen und zu achten.

Ich möchte mir auch gerne selbst aussuchen, mit wem ich zusammenarbeite. Wobei ich diesbezüglich bei meinem Arbeitgeber wirklich großes Glück habe. Alle, die mit mir gemeinsam beraten, hätte ich mir auch selbst ausgesucht. Das war aber auch schon anders.

Die Inhalte der Arbeit würde ich auch gerne selbst festlegen und nur das anbieten, was ich entweder gut kann, dabei bin, zu lernen und gerne tue.

Mal Hand aufs Herz: In jeder Stellenanzeige steht doch irgendeine Tätigkeit, bei der man denkt: „Hoffentlich muss ich das dann nicht sooo oft machen…“ 😉

Ein weiterer Aspekt ist die persönliche Weiterentwicklung, die ich in meiner Beratungstätigkeit nicht (mehr) sehe.

Ich habe bislang in zwei Jobs im Angestelltenverhältnis gearbeitet. Bei beiden lief es darauf hinaus, es allen Beteiligten (und das waren oft viele) recht machen zu müssen / wollen.

Im Endeffekt entscheidet man sich dann oft für die Lösung, für die man nicht zu sehr vom Arbeitgeber kritisiert wird.

Ortsunabhängiges Arbeiten / Homeoffice ist ein weiterer Aspekt, der mir in letzter Zeit sehr wichtig wurde.

Natürlich wurde dies sehr von der Corona-Pandemie gestärkt und kann sich irgendwann auch noch einmal ändern.

Momentan stellt es aber für mich die sicherste und leider auch einzig mögliche Form des Arbeitens dar. Mein Partner zählt zur Risikogruppe und sein Schutz ist meine oberste Priorität.

Glücklicherweise kann ich mir einige dieser Wünsche bereits durch meine Tätigkeit als Schriftdolmetscherin erfüllen. Das ist großartig.

Doch insbesondere die Tätigkeit im Homeoffice ist aufgrund fehlender barrierefreier Online-Schriftdolmetschplattformen noch nicht möglich.

Somit suche ich aufgrund der aktuellen Situation nach alternativen Wegen.

Welche Wünsche hast Du deinen Job und vielleicht auch Dein Leben betreffend?

Konntest du sie dir bereits erfüllen?